"Im Kaninchenbau"
11 Verschwörungstheorien vom Berghotel Schauinsland"
„Vom Schauinsland, von den hohen Bergen aus, hat man den besseren Überblick, das wusste bereits Schopenhauer, als er sich über das kleine Dasein der Menschen Gedanken machte. Im Berghotel Schauinsland hat sich eine weitsichtige philosophische Gemeinschaft eingerichtet, die in Krisenzeiten einen besonderen Blick auf die politischen und sozialen Verirrungen entwickelt hat: Der 11. September ein „inside-job“, Deutschland, eine von Merkel geführte GmBH, konstruktivistische Gedanken, Antisemitismus, Ritualmordlegenden, eingefrorene RentnerInnen, die sich erst wieder auftauen lassen, wenn ein Tot- Impfstoff gefunden wurde. Wir werden euch aufklären, wie Dr. Sommer das seinerzeit getan hat, nur besser. Kommen Sie uns besuchen, nach 820 Höhenmetern Gondelfahrt wissen Sie garantiert mehr als vorher.“
Ein Parcours durch das Berghotel Schauinsland eröffnet Zuschauern nach einer Gondelfahrt mit Hörspiel in der Schauinsland Bergbahn einen skurrilen Kosmos von Theorien, Mythen und Fiktionen.
Aufführungen: Ab Dezember 2021, Januar 2022, genaue Termine werden noch bekannt gegeben.
Team "Kaninchenbau"
Leitungsteam:
Fabienne Fecht/Clara Kopfermann/Frederik Skorziski/
Dramaturgie/Text SamtUndSonders
Veit Arlt/Regie/Textentwicklung
Jens Burde/ Bühnenbild/ Konzept/ Parcour durch das Hotel
Veronika Bendiks/ Dramaturgie/ Produktionsleitung
Vania Kourti-Papamoustou / Komposition/ Chorleitung
Carl Rose/ Hörspiel Produktion/ Text -Stückentwicklung
Thalia Schuster/ Outside Eye / Gesamtleitung Community Oper e.V.
Beteiligte Vereine
Samt Und Sonders e.V.
www.samt-sonders.de
samt&sonders ist Knotenpunkt, Zelt, Spielwiese und Irrgarten zugleich. Unter dem Dach des Vereins finden sich unterschiedliche Gruppen, Akteur*innen, unabhängige Veranstalter*innen und Künstler*innen zusammen. Es entstehen gemeinsame Projekte, einzelne Veranstaltungen und eine Plattform für gegenseitige Unterstützung. Wir möchten Raum bieten für neue Ideen und Konzepte, wollen gemeinsam neue Veranstaltungsformate planen und in die Tat umsetzen und laden jede*n ein, sich mit eigenen Veranstaltungsreihen einzubringen oder bei bestehenden Projekten mitzumachen.
Beteiligte Vereine
Community Oper Freiburg e.V.
www.community-oper.de
Der Verein Community Oper Freiburg e.V. (COF)ist eine nachhaltige und künstlerische Initiative zur Entwicklung eines gegenwartsnahen und interkulturellen Musiktheaters für und mit einer Stadtgemeinschaft der Zukunft. Dabei verfolgt er zwei Prinzipien: intensive künstlerische Recherchearbeit mit der interkulturellen Freiburger Gruppe kreativer Laien und Profis und Erarbeitung teilhabeorientierter Operninszenierungen und Interventionen im öffentlichen Raum. Die Arbeit mit dem für alle offen stehenden COF-Ensemble, das sich unabhängig von sozialer oder kultureller Herkunft, Religion, Alter, Geschlecht, Beeinträchtigung oder musikalischem Hintergrund zusammenfindet, fördert künstlerisches Community Building und sie macht Vielfalt und Mehrstimmigkeit zum künstlerischen Prinzip von Community Oper.
Vereinsinterne Organisation: Isolde Teufel, Tina-Katja Kost, Christiane Stieff, Barbara Hess
Chor/Beteiligte SpielerInnen: Maike Aselmeier, Daniela Bischler, Claudia Deimel-Fortaleza, Christine Friedrich, Helma Herkenrath, Tina-Katja Kost, Amish D. Leßmann, Gabi Bürgl Moravcik, Lijian Pan, Irene Reichart, Eva Richter, Kessi Schlechtendahl, Christiane Stieff, Simone Stücker – Hildebrand, Isolde Teufel, Yang Zhang
„Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und
Medien“
"Papillon" Film -Final Scene
: - Wir bauen uns ein Floss aus Kokosnüssen
Das Festland ist nur 24 Meilen entfernt,
die Strömung treibt uns direkt dorthin..
Es dauert nur zwei Tage..
Bist du sicher ?
- Ja-
Das scheint mir etwas verwegen...
- Ja-
Und du meinst das wird gehen?
- Ist das so wichtig?
META
Kein Stück ist jemals fertig,
Ein Stück ist niemals vollendet,
Ein Stück bleibt vorläufig,
Für alle Zeiten.
Nur deshalb spielen wir die Texte,
Die vor zweihundert oder zweitausend Jahren geschrieben wurden..
,..
Weil sie niemals fertig sind,
Weil wir mit ihnen niemals fertig werden.
Wer fürs Theater schreibt,
Der schreibt nicht für die Vollendung.
Wer fürs Theater schreibt, sucht für sein Stück, sucht sein Glück..
Ein Gegenüber.
einen Menschen,
einen Menschen mit kleinen, feinen Ohren
und einem offenen Herzen.
Sie alle sollen und können das Stück weiterschreiben, weiterdenken, weitererzählen..
Dem Endgültigen entreissen, der Vollendung.
Wer kann das von sich behaupten,
dass er an etwas schaffe, das niemals vollendet sein wird ?
Bei Anbruch des dritten Jahrtausends erwacht die Menschheit, streckt ihre Glieder und reibt sich die Augen. Die Reste eines schrecklichen Albtraums schwirren ihr noch im Kopf herum...
«Da war irgendwas mit Stacheldraht und riesigen Wolken, die aussahen wie Pilze. Na ja, einfach schlecht geträumt.»
Sie tappt ins Badezimmer, wäscht sich das Gesicht und überprüft im Spiegel ihre Falten.
Dann macht die Menschheit sich einen Kaffee und schlägt den Kalender auf.«Mal sehen, was heute auf der Agenda steht"...